Donnerstag 24.04.2014, 20:30

Where: Basel
Genre: Singer Songwriter

Laura Stevenson wuchs in einer Familie von Seeleuten und Musikern auf Long Island auf. Die Eltern von Stevensons Mutter waren erfolgreiche Musiker. Stevenson begann bereits in jungen Jahren, eigene Melodien zu erschaffen. Während der High School verbrachte sie ihre Freizeit mit Punkkonzerten am Wochenende und an den Nachmittagen in verschieden Chören. Kombiniert mit hunderten Einzelstunden und ihrem natürlichen Talent hat sich das ohne Zweifel ausgezahlt und zu Stevensons kraftvoller Stimme geführt. Mit Anfang zwanzig zog sie nach Brooklyn und brachte ihre eigenen Songs auf die Bühne, mit einer lose zusammengestellten Band mit Freunden aus anderen Projekten. 2010 veröffentlichte sie ihr Debutalbum A Record, schnell gefolgt von Sit Resist, dem ersten Werk mit kompletter Band. Das Selbstvertrauen und die Präzision ihres Gesangs stehen in scharfem Kontrast zu der nachdenklichen Unsicherheit und Isolation, die aus ihren Texten kriecht. Eines Tages in nicht allzu ferner Zukunft wird Amerika seine Ecken tiefer in den Ozean senken, die Wellen schleifen die Küsten ab während die Kontinentalplatten sich verschieben und absinken. Der Effekt der schmelzenden Polkappen auf die Strände ihres Heimatorts Long Island ist einer der Auslöser für die Sorgen Laura Stevensons, die mit den überwältigenden Vorstellungen eines endlosen Universums und der Unausweichlichkeit des eigenen Todes ringt. Obsessive Grübeleien über diese Themen haben sie dazu bewegt, sich selbst als „unfunny Woody Allen“ zu bezeichnen, obwohl Freunde und Fans vermutlich nicht zustimmen, die eine Menge Humor in ihrer beschaulichen und selbstironischen Art entdecken.

Die Wiederholung dieser existentiellen Fragen ist die treibende Kraft hinter dem Album „Wheel“, das bereits 2013 veröffentlicht wurde voll gepackt ist mit Geschichten über Leben und Tod verbunden mit der verzweifelten Suche nach dem, was uns bewegt.
In den 13 Lieder ihres Albums verwob sie Themen wie stetigen Wandel, den Zyklus des Monds, die Jahreszeiten und der Liebe ewig wandelnde Stadien der Abhängigkeit, musikalisch wiedergegeben wie Ebbe und Flut durch verzerrte Soundwände und stampfendes Schlagzeug auf der einen Seite und zarten Saitenklängen und der Stimme Laura Stevensons auf der anderen.


www.laurastevenson.net

Details

Eintritt: 23.-/18.- (ermässigt)
Kombi-Ticket: 65.- (3-Gang-Menü + Konzert-Eintritt)
Hinweis: Steh- und Sitzplätze, keine Platzreservation