Donnerstag 25.10.2012, 20:00

Where: Basel
Genre: Experimental | Impro | Noise

Dokuro ist der künstlerische Strudel, der von Agnes Szelag und The Norman Conquest gegründet wurde. Obwohl ihr Fokus auf der Erkundung des Zwischenbereiches zwischen Komposition und Improvisation liegt, arbeiten sie oft mit anderen Medien wie Video und Installationen. Ihre Musik könnte als eine Kollision von Electronics, Stimmen und Cello in einem fieberhaften Wirbel aus Geräusch, Popmelodien, Improvisation und einer üppigen Ambiente, welche den Hörer zu blutroten Monden und staubigen Ecken des Herzes transportiert.

Das Wire Magazin schreibt über das Duo:
(aus The Wire Magzin – 2008, Review von David Stubbs)
In Oakland, Kalifornien, zuhause, besteht Dokuro aus der Künstlerin/Komponistin Agnes Szelag und dem grossartig benamste The Norman Conquest. Sie schliessen das Wort „Pop“ in ihre Selbst-Definition mit ein, welches in ihrer Musik ein bisschen wie Sunn 0))) gemischt mit Country- und Western-Elemente klingt. Extremisten-Kost, die den Ohrenschmalz wegbläst, ohne dich mit dem Gefühl zurückzulassen, du seist sinnlos geknüppelt geworden. In „The Ghost Goes West“ rülpsen dunkle Wolken aus generierter Elektrizität, die dann dezent geformt werden. „Shadow of the Cat“ ist eine blanke Katastrophe: Überall Erdbeben und Grindcore, die Rotorblätter schwirren noch lange, nachdem der Helikopter abgestürzt und verbrennt ist. Schliesslich, steigt in „October Moon“ mit Tagesanbruch eine Stille über einer verkohlten Landschaft auf, nur von Nachbränden aus sporadischem Noise gestört.