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Genre: Concert | Konzertreview

Tom Freund machte aus einem normalen Montagabend etwas ganz besonderes. So sollte man jeden Montag in die Woche starten!

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Der Montagabend im ONO beginnt für Tom Freund mit einigen Pannen. So will die Gitarre nicht richtig funktionieren und später wird der Bass verstimmt sein. Tom lässt sich davon aber nicht beeindrucken, er kommentiert dies mit: „It’s funny ‚cause i’m singing about problems…that’s real life!“. Freund ist ein Alleinunterhalter welcher versteht das Publikum zu bewegen. Seine Lieder handeln vom Kiffen in der High-School (Truly Mellow) und Sex im College, es gibt Lieder welche als Liebeslieder verkleidet sind aber eigentlich davon handeln lieber allein zu sein (Next Time Around). Einige davon, hat Tom Freund zusammen mit Ben Harper aufgenommen (Angel Eyes). Tom hat es aber nicht nötig, sich im Schatten seines „Grossen“ Freundes zu verstecken. Die kleine Bühne im ONO ist, obwohl nur ein Künstler anwesend, überstellt mit Instrumenten. Tom spielt Gitarre, Bass, Klavier, Ukulele und Mundharmonika, und lässt den Abend dadurch alles andere als langweilig erscheinen. Als er das Publikum fragt, ob sie Wünsche haben, bereut er es gleich wieder. Dies völlig unbegründet, seine unerwartete Darbietung von Cruel Cruel World (Cruel Cruel World) schien alles andere als ewig nicht mehr geübt. Dem Publikum hat es gefallen, und wer nicht gleich nach Hause gegangen ist, konnte den Abend mit Zigarette und einem netten Gespräch mit dem Sänger ausklingen lassen. Ach, und Tom liebt Bern. Würde er dort wohnen, würde er jeden Abend in die Altstadt gehen und die Stimmung geniessen.(REB)


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