Donnerstag 16.02.2012, 20:00

Where: Basel
Genre: uncategorized

Das klavierduo huber/thomet und die Künstlerin Simone Zaugg lassen Werke von Alexander Skrjabin, Giacinto Scelsi und Bernd Alois Zimmermann mit Videoinstallationen zusammentreffen. Das Programm vereint mit ihnen drei der faszinierendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Drei Einzelgänger, die den Hauptstilrichtungen ihrer Zeit in produktiver Distanz gegenüberstanden. Ihnen gemeinsam war der Drang zum Absoluten, zum Transzendenten und der Wille zum Ausdruck eines übergeordneten Ganzen. Sie sahen Musik als einen möglichen Weg zu Transzendenz, zu mystischen Erfahrungen, zur Überwindung von Zeit und Ich – aber auch als ordnendes Prinzip im inneren Chaos und Zufluchtsort angesichts seelischer Spannungen. Die intensive Auseinandersetzung der drei Komponisten mit anderen Kunstformen haben huber/thomet/zaugg thematisch aufgenommen. Sie schaffen mit zeitgenössischen Videokompositionen weitere Perspektiven und suchen im Dialog von Klang, Bild und Text einen gemeinsamen Fluchtpunkt.

Programm: Alexander Skrjabin (1872–1915): «Poème fantasque» op. 45 Nr. 2 (1905), «Désir» op. 57 Nr. 1 (1908), Sonate Nr. 9 «Messe noire» (1913), «Vers la flamme» op. 72 (1914), aus Préludes op. 74 Nr. 1 und 2 (1914) für Klavier solo; Giacinto Scelsi (1905–1988): «Rotativa» für zwei Klaviere (1930), aus der Suite Nr. 9 «Ttai» Nr. 1, 3 und 6 für Klavier solo (1953), «Aitsi» für verstärktes Klavier (1974); Bernd Alois Zimmermann (1918–1970): «Monologe» für zwei Klaviere (1964)
Mit: Susanne Huber (Klav), André Thomet (Klav), Simone Zaugg (Video/Installation)

Details

CHF 30.00/20.00 ermässigt*