Reviews

Genre: Festival | Hip Hop

Erster Tag auf dem splash! bedeutete erst mal zurechtfinden, durch den nicht vorhandenen Schilderwald Richtung Ferropolis. Zu Fuss oder per Anhalter? Nach knapp einem Kilometer Fussweg wurde es zu einer lustigen Kaffeefahrt mit drei splash!ianern aus München. (NFA & GPA)

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Arriviert im Retro VW-Bus, setzten wir unsere Anfahrt auf die Halbinsel des Geschehens fort. Während wir zu Spice Girls und Tarkan gemütlich dahin tuckerten, erhielten wir einen Eindruck von den gewaltigen Campinganlagen rings um das splash!. Tausende von schwerbepackten Besuchern reihten sich in Schlangen und drückten sich in die abgesperrten Bereiche.

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Nachdem sich unser Shisha rauchender Fahrer „Schleife“ trotz GPS mehrmals verfahren hatte, erreichten wir nach knapp einer Stunde die Anfänge des Festivals.

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Um den Infostand zu finden, hätte es einen weiteren Infostand gebraucht. Da wir von den Ordnern von Pontius nach Pilatus geschickt wurden, kamen wir uns schnell wie Asterix und Obelix in Rom vor. Vorbei an Karawanen von geklauten Einkaufswagen voller Bier und Wasser, gelangten wir nach gefühlten fünf Stunden zu unseren Presseausweisen.

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Nach einem kurzen, aber hefigen Gewitter suchten wir im Anschluss die Presseräume oberhalb des Juice Grenada Floors auf.

Ab 18 Uhr war das Festivalgelände schliesslich begehbar. Bis auf die Desperados Aruba
Stage befand sich jedoch alles mehr oder minder noch im letzten Feinschliff. Das Wunderbare an der schroffen Industriekulisse der Tagebaukräne war, das Entstehen einer kleinen Hip-Hop Stadt mit internationaler Küche und vielen Merchandise-Ständen.

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Gegen acht begannen die ersten Acts auf der Aruba Stage mit dem Aufwärmen des noch verstreuten Publikums. Doch erst der Frankfurter Credibil versetzte mit seinem Repertoire die noch steifen Massen zum mehrmaligen hands-in-the-air.

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Zugezogen Maskulins starker Auftritt brachte später immer mehr Besucher dazu, sich die Bühne auch einmal aus der Nähe anzusehen. Das Areal wurde definitiv gerockt! Am Ende rundeten Celo und Abdi den Frankfurter Donnerstag mittels Hinterhofjargon ab und übergaben das Zepter zuletzt an das DJ-Team von Genetikk. Erster Tag, voller Erfolg!

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