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Genre: Afro-Beat | Balkan beats | Dub | Interview | Reggae | Tropical Bass | World

Am vergangenen Freitag beherrschten Dschungelklänge und südafrikanische Urwaldbeats, gepaart mit Reggae-  und Dubstep-Elementen, die Kaserne Basel. Die Rede ist hier nicht von einem World Music-Festival, sondern von „Skip&Die“, bestehend aus Jori Collignon, Catarina Aimée Dahms (auch als Cata.Pirata bekannt), Gino Bombrini und Daniel Rose. (NFA & Alain Appel)


Alles begann in Amsterdam, als Cata.Pirata den Musiker Jori Collignon in seinem Studio kennen lernte. Kurz darauf beschlossen die Beiden für zwei Monate nach Südafrika zu reisen und inspiriert von der dortigen Musikszene ein Album aufzunehmen. Entstanden ist dabei wohl eines der spannendsten Alben der letzten Jahre: “Riots in the Jungle”. Seit Anfang diesen Jahres ist die Band nun zu viert auf Welttournee, doch von Müdigkeit keine Spur. So verwandelten sie auch an diesem kalten Dezemberabend den Rossstall in einen regelrechten niederländisch-südafrikanischen Hexenkessel.Vor ihrem Auftritt hatte Fingerzeig die Gelegenheit mit dem Quartett über die Musik, das Reisen und auch den Tod zu philosophieren. Nach dem Interview wurde noch mit einem Bierchen angestossen und man hatte das Gefühl ein paar neue Freunde hinzugewonnen zu haben.

Fingerzeig: Basel ist jetzt einer eurer letzten Auftritte in diesem Jahr, bevor es wieder zurück in die Heimat nach Amsterdam geht.

Cata: Ja, wir haben jetzt nur noch ein paar Auftritte vor uns in diesem intensiven Jahr. Das ist ein sowohl mit positiven als auch negativen Gefühlen verbunden. Wenn ich keine Auftritte habe, überlege ich mir „was mache ich eigentlich mit meinem Leben?“. Ich habe nur noch acht Auftritte und was mache ich danach? Natürlich, wir werden an einem neuen Album arbeiten und eine Menge zu tun haben, aber dieses Jahr hatten wir fast jeden zweiten Tag ein Konzert.

FZ: Ihr wart also das ganze Jahr auf Tour?

Cata: Ja das ganze Jahr. Es ist komisch, weil es zu unserem Lifestyle geworden ist. Jetzt verlieren wir das. Es ist komisch, zur gleichen Zeit aber auch gut.

FZ: Amsterdam ist auch der Ort an dem Alles begann.

Cata: Ja auf jeden Fall. Jori und ich haben uns dort getroffen. Daniel kannte Jori schon vorher, da sie zusammen in einer Band spielten.

FZ: Bevor du nach Amsterdam kamst, bist du schon weit in der Welt umhergekommen.

Cata: Ja ich habe Südafrika verlassen als ich acht Jahre alt war, danach lebte ich ein paar Jahren auf den Azoren. Später bin ich nach Holland gezogen und habe dort die High-School abgeschlossen. Dann ging es nach Ibiza, dann wieder nach Holland und schliesslich nach Argentinien. In England habe ich dann meinen Masterabschluss gemacht und als ich zurück kam haben wir die Band gegründet.

FZ: Direkt vom Master zur Band?

Cata: Eigentlich war es sogar ein Teil meiner Masterarbeit.

Jori: Eigentlich sind wir ein Schul-Projekt (alle Lachen).

Cata: Es hat eigentlich schon vorher angefangen, aber während meines Studiums wurde es immer grösser und ich war auch dabei mich als Künstlerin zu entwickeln. Skip&Die war was ich tun wollte und in einem Masterabschluss hast du die Freiheit zu tun was du willst.

FZ: Wann habt ihr gemerkt, dass ihr der Musik einen grossen Teil eures Lebens widmen möchtet?

Cata: Das ist bei uns allen ganz unterschiedlich. Ich war schon immer eine sehr visuelle Person. Ich habe schon immer visuelle Kunst betrieben, aber auch schon immer geschrieben. Aber ich habe nie an Musik als Beruf gedacht.

Jori: Sie hat Fotos auf welchen sie zwei Jahre alt ist. Ihr Gesicht ist voll mit Farben…

Cata: Im Gesicht und überall! (Alle Lachen)

 

Jori: Ich denke das war der Moment, als sie dachte: Hey davon möchte ich Leben können!

Cata: Es ist mir erst vor kurzem klar geworden, dass wir das machen können. Ich denke das liegt auch an der Gesellschaft welche einem sagt, dass es schwer ist, mit etwas das einem Spass macht, Geld zu verdienen. Das ganze System aus Geld verdienen und Freude ist aus dem Gleichgewicht und ich glaube viele Leute wissen nicht, dass es auch anders geht. Wir haben das Musizieren nie mit Geld verbunden, aber selbstverständlich müssen wir auch etwas damit verdienen.

Jori: Es ist bizarr, wie oft wir in den letzten Jahren die Frage gestellt bekommen haben: „Könnt ihr davon leben?“ Natürlich muss man Opfer bringen, eine positive Lebenseinstellung haben und daran glauben, dass alles gut wird. (Lacht) Aber ich denke für uns alle ist dies sehr natürlich gewesen. Wenn mir jemand vor zehn oder fünfzehn Jahren gesagt hätte, dass wir auf Welttour gehen würden hätte es mich umgehauen. Wir haben alle schon lange vorher Musik gemacht und es kamen einfach neue Ziele und Träume dazu.

FZ: Es braucht sicherlich auch Passion und Ausdauer dafür.

Cata: Ich glaube das haben wir alle. Es ist auch wichtig nicht habgierig zu sein. Wir leben im Moment sehr gut, aber es gab Zeiten da hatten wir alle möglichen Jobs um es uns leisten zu können Musik zu machen. Aber man tut es, wie du sagst, aus einer Passion heraus für etwas das man liebt. Seit unser Album draussen ist, werden wir konstant gebucht und können gut davon leben und weiter machen. Wir können uns wirklich glücklich schätzen.

Gino: Auch wenn ich nicht davon leben könnte, würde ich es immer noch tun (alle lachen). Das ist wirklich wahr.

Cata: Immer als wir in Amsterdam probten, stellten wir manchmal fest, dass Gino fehlte. Er wohnte zu dieser Zeit noch in Utrecht. Er schrieb uns dann immer in einer SMS, er müsse noch ein paar Songs spielen um das Geld für den Zug nach Amsterdam zusammen zu bekommen. Er war immer mit seiner Gitarre unterwegs und spielte dann am Bahnhof für sein Zugticket (alle Lachen).

FZ: Zurück zum Album. Wie kam es zur Entscheidung für die Aufnahmen nach Südafrika zu reisen?

Cata: Ich bin ja von dort, also lag es nicht weit von zuhause. Zudem hatte ich während meins Masters etwas Heimweh und wollte tiefere Verbindung zu Südafrika aufbauen. Ich hatte auch viel zur dortigen Musik recherchiert und wollte wissen wie sich diese dort heute entwickelt. Ich habe dann ein paar Bands, die ich auf Myspace gefunden hatte, kontaktiert und daraus entstand dann der Plan dorthin zu gehen und unseren eigenen Sound zu entwickeln und mit anderen Musikern zusammen zu arbeiten. Wir haben dann jeden Tag mit einer anderen Band gearbeitet und pro Tag einen Song geschrieben. Das Fing mit einem gemeinsamen Frühstück an und ging dann ins Musizieren über. Durch diese Verbundenheit mit den verschiedenen Musikern entstanden dann unsere Songs. Diese Erfahrungen haben wir zurück nach Amsterdam in unser Studio genommen und innerhalb eines Jahres dann in unserm Album zusammengebastelt.

FZ: Hat euch eure Reise nach Südafrika auch persönlich oder politisch beeinflusst?

Cata: Definitiv. Jede Erfahrung die man als Künstler macht, fliesst in sein Werk ein. Aber ich denke es war nicht nur dieser Trip, welcher uns beeinflusst hat. Songs wie “Anti-Capitalista” wurden von meiner Zeit in Argentinien inspiriert. „Delhi Dungeon“ wurde geschrieben, als Jori in Indien war. Ich denke alle unsere Reisen und Erfahrungen bieten Stoff für Erzählungen in unseren Songs.

FZ: Als ich zum ersten Mal über euch und euer Album gelesen habe, war ich erstaunt über die vielen Musikstile die ihr da miteinander vermischt. Aber es funktioniert tatsächlich gut. (Alle lachen)

Cata: Es ging nicht wirklich darum alle möglichen Stile in einen Song zu mischen. Es gibt einfach Sounds, die uns ansprechen und zu denen wir eine Verbindung spüren. Wir sind keine Puristen, wir nehmen einfach das, was uns gefällt. Es ist wie eine Mahlzeit. Da gibt es auch verschiedene Gänge und man kann alles dazu nehmen, was einem schmeckt. Genauso dachte ich auch als ich zwei Jahre alt war. Ich mochte alle Farben, warum sollte ich dann auch nicht gerade alle auf einmal benutzen?

Jori: Wenn man eine gute Idee für einen Song hat, muss man nicht unbedingt bei einem Genre bleiben. Die Welt ist ein grosser, farbiger Ort mit vielen verschiedenen Musikrichtungen. Zudem ist es viel einfacher geworden in der Welt umher zu kommen, nicht nur über das Internet. Man muss nicht einmal dieselbe Sprache sprechen, ein Lächeln während des Musizierens, ein gemeinsames Abendessen sind genug und man hat eine Freundschaft.

FZ: Was sind eure Pläne für das nächste Album? Gibt es noch neues zu entdecken, nachdem ihr schon in der ganzen Welt rumgekommen seid?

Cata: Man muss doch gar nicht einmal physisch reisen. Es geht uns nicht einmal ums Reisen, sondern um Bewusstseinserweiterung durch neue Erfahrungen, neue Konzepte und Muster. Man muss nicht mal sein Zimmer verlassen um dies zu tun. Aber lass uns ehrlich sein, wir lieben es unsere Zimmer zu verlassen! (lacht)

Jori: Das Reisen und vermischen der verschiedenen Genres ist nicht der Kern unserer Band. Das sind nur die Werkzeuge die wir benutzen um an unseren Ideen zu arbeiten. Das intensive Touren mit der Band hat uns auch geholfen uns zu entwickeln, sodass unser nächstes Album in einem komplett anderen kreativen Prozess entstehen könnte.

Cata: Das ganze Jahr haben wir viele Emotionen und Gedanken gesammelt, es war eine Achterbahnfahrt. Es wird aufregend sein, damit zurück ins Studio zu gehen und einen Platz für all dies zu finden. Wir werden erst einmal einen riesen Berg vor uns sehen, da wir noch keine Zeit hatten alles zu verarbeiten. Aber wir haben jetzt die Werkzeuge um diesen Berg zu besteigen.

Jori: Das tolle ist auch, dass wir jetzt sehen wie unsere Songs live auf ein Publikum wirken. Wir wissen jetzt, wenn sich etwas gut anfühlt und Energie verbreitet.

Cata: Aber das ist schon etwas anderes. Ich schreibe meine Songs hauptsächlich wenn ich alleine bin. Ich denke nicht darüber nach, wie sie auf der Bühne wirken werden. Das sind für mich zwei verschiedene Erfahrungen. Songs zu schreiben ist etwas sehr persönliches und introvertiertes. Man bringt seine eigenen Gefühle zu Papier. Eine Show dagegen ist sehr extrovertiert. Zusammen wird man zum Tornado.

Jori: Darüber könnten wir noch stundenlang reden (alle Lachen). Ein zweites Album ist immer etwas Spezielles. Beim ersten hatten wir alle Zeit der Welt und es gab keinen Druck von aussen.

FZ: Jetzt kommen noch Erwartungen dazu.

Cata: Ja deine eigenen Erwartungen, die von aussen, von deinem Label. Man möchte als Künstler auch immer weiter wachsen…

Jori: Ja ich spüre es schon in meiner Leber. (alle Lachen)

Gino: Ich hoffe das Publikum hört und versteht was man als nächstes auf seiner Reise als Künstler macht.

Jori: Ich mag Bands, die ihren Sound ändern, die dich überraschen. So ist doch auch das Leben, alles verändert sich und nichts bleibt gleich. Und so wird es auch beim neuen Album sein.

FZ: Du hast Skip&Die einmal als kaleidoskopische Party auf einem schmalen Grat zwischen Leben und Tod beschrieben. Ist das auch der Grund warum ihr die Band so genannt habt?

Cata: Ja, wir sehen Leben nicht als schwarz und weiss, aber wir glauben an ein Yin und Yang. Es braucht immer einen Ausgleich, einen Gegenpol. So sehen wir das Leben und Skip&Die ist nur eine Erweiterung davon. Man versucht das Beste mit dem Leben das man hat zu machen, vom Anfang bis zum Ende.

FZ: Das Leben kann jederzeit Enden, darum lebe es in vollen Zügen?

Cata: Exakt. Man muss sich auch immer da positive und negative vor Augen halten.

FZ: Du scheinst eine Faszination für den Tod zu haben.

Cata: Ja das Stimmt (alle Lachen). Der Tod und ich sind uns ganz nahe (lacht).

Jori: Der Tod ist der einzige Freund, der auf dich warten wird. Es gibt viele Kulturen, die den Tod als Teil des Lebens feiern. Mir gefällt diese Sichtweise im Gegensatz zu den Kirchen wo alle in Schwarz gekleidet sind. Es ist nicht etwas wovon man unbedingt Angst haben muss. Es gibt deinem Leben einen gewissen Wert. Ich finde das ein sehr spannendes Thema, da es viele Leute berührt.

Gino: Angst vor dem Tod zu haben, verleiht deinem Leben etwas mehr Druck. Wenn man akzeptiert, dass man irgendwann sterben muss, wird das Leben einiges angenehmer. Zumindest hoffe ich das…

 

FZ: Trotz allem ist eure Musik doch sehr positiv. Jemand beschrieb es mal als „political party-music“.

Cata: Das Kann man so sagen. Die Songtexte reflektieren gewisse Dinge, die wir in der Welt sehen, ein stetiges Ringen. Auf der anderen Seite sind unsere Musik und die Liveshow sehr fröhlich und lebendig. Wir wollen Party machen mit dem Publikum, wir wollen die Liebe teilen. Trotzdem wollen wir aber auch die ernsteren Seiten des Lebens nicht voraussen lassen. Manche Leute wissen nicht worüber wir reden, aber das spielt keine Rolle solange sie unsere Vibes spüren.

Jori: Ich habe eher ein Problem damit, Musik als politisch zu bezeichnen. Politik ist ein kompliziertes Spiel aus Geben und Nehmen. Es gibt Korruption und Intrigen. Es ist etwas, das mich überhaupt nicht inspiriert. Mich inspiriert Ungerechtigkeit. Wir schreiben über die Menschen und nicht über Politik. Wir schreiben auch keine typischen Lovesongs, wie dies viele Bands tun. Nicht, dass daran etwas auszusetzen wäre, aber das ist einfach nicht unser Ding.

Cata: Es gibt mehr im Leben, als Lovestorys (lacht).

FZ: Ich denke das hängt wohl auch mit euren Songtiteln zusammen, dass ihr als Band mit politischen Themen angesehen werdet. Ich kann mir vorstellen, dass euer Song „Love Jihad“ sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen hat.

Jori: Ja wir spielen auch etwas damit.

Cata: Nein das denke ich nicht. Die Übersetzung von Jihad bedeutet Kampf oder Ringen. Es ist sowohl ein spirituelles als auch ein physisches Ringen. In „Love Jihad“ geht es um das Ringen mit der Liebe. Es ist ein Song über Emanzipation, über die Entscheidung sich nicht mehr manipulieren zu lassen. Weder durch seine Regierung, den Liebhaber oder den Lehrer. Man weiss nie ob jemand einen verborgenen Plan verfolgt. Es geht in diesem Song darüber eine ehrliche Liebe zu finden. Der Titel mag für manche provokativ sein. Doch wir wählen diese Titel um über soziale Tabus zu sprechen und diese zu brechen. Das ist mir viel wichtiger anstatt dem Song einen Titel zu geben wie zum Beispiel…

Jori: Liebesringen! (alle Lachen)

Cata: Das sollten wir unserem Publisher weiter geben. „Hey unser neuer Song heisst Liebesringen“.

 

Jori: Wir versuchen auch bestimmte Wörter in einen anderen Kontext zu bringen um den Denkprozess anzuregen. Nach einem Konzert in Spanien kam ein Typ zu uns und sagte, er komme mit dem Song Anti-Capitalista” nicht klar, weil dieser so fröhlich sei und von einem so bedrückenden Thema handle. Es kam ihm vor, als würden wir uns darüber lustig machen. Wir hatten eine lange Diskussion mit ihm darüber. Aber genau das finde ich gut.

Cata: Ich fühle mich oft sehr missverstanden von Leuten, die sich nicht die Zeit nehmen und nachdenken worüber ich eigentlich schreibe. Es gibt sehr viele Hater. Auf der einen Seite die strenggläubigen Muslime, die Denken ich verunglimpfe den Jihad und auf der anderen Seite Menschen, welche denken ich sei ein Jihadist weil ich den Jihad “liebe”. Das weckt sehr starke Emotionen bei gewissen Menschen, weil sie nicht weiter schauen können worum es mir eigentlich geht.

Jori: Es gibt viele Leute, die schlimme Sachen schreiben und rufen.

FZ: Wohl auf dem Level von Youtube-Kommentaren.

Cata: Ja, auf jeden Fall. Gerade heute war ich dumm genug mir diese Kommentare durchzulesen und es ging mir wirklich nahe. Es hat mich zum Weinen gebracht. Vor allem bei „Love Jihad“ bekommt man eine Menge Scheisse zu hören, Kommentare voll mit purem Hass.

Jori: Wir wollen doch nur nette Musik machen (alle lachen). Ja die Liebe ist ein Kampf.

FZ: Um zum Ende zu kommen: Wie würdet ihr Skip&Die kurz beschreiben?

Cata: Wie wärs mit „Embrace the unknown“? Ich fände das cool als unser Slogan.

Jori: Oder „A bunch of idiots on the road, then Bobby saves their asses“ (lacht).

FZ: Ihr könnt auch gleich den Titel für unseren Artikel auswählen. (alle Lachen).

Cata: Nein ich mag „embrace the unknown“, weil es für das steht wofür wir stehen. Es geht darum offen für neue Erfahrungen zu sein, sei es in der Musik, beim Kontakt mit Menschen oder fremden Kulturen. Wir hatten so viel Spass dieses Jahr, dadurch dass wir offen waren und wir hoffen die Leute öffnen sich uns gegenüber auch.

Jori: Es gibt nichts Schlimmeres wie Xenophobie. Gerade wenn es in der Wirtschaft nicht rund läuft, ziehen sich Menschen immer mehr zurück und ihre Welt wird immer kleiner. Sie bekommen Angst vor allem was von aussen kommt. Mir hat es immer gut getan in andere Länder zu reisen und mit fremden Menschen zu reden und etwas Positives daraus zu machen. Das ist meine Sicht auf die Dinge.

Fotos vom Konzert