Reviews

Genre: Blues | Rock

Nach dem Erfolg ihres Debüt-Albums “Baby Darling Doll Face Honey” zog sich das Dreier-Gespann Band of Skulls in ein Studio in Norfolk in England zurück und begann mit dem Schreiben von “Sweet Sour”. Produziert und abgemischt wurde das Ganze von Ian Davenport (Supergrass, Badly Drawn Boy) und Nick Launay (Grinderman, Yeah Yeah Yeahs, Arcade Fire). Mit dem Ergebnis, dass ab dem 17. Februar bei uns erhältlich sein wird, lachen nun alle Beteiligten dem Mythos “schwieriges zweites Album” direkt ins Gesicht. Das schmutzige, leidenschaftliche Grunge-Rock-Monster mit erhabenem Gesang von Emma Richardson, reinrassiger-power Gitarre von Russell Maroden und satten Drums von Schlagzeuger Matt Hayward, zündet nämlich von der ersten Sekunde und bleibt bis zum Ende dem konstant hohen Niveau des Erstlings ebenbürtig, übertrifft dieses sogar dank exzellentem Songwriting an einigen Stellen. Dabei verzichtet die Band erneut auf elektronische Spielereien und überflüssige Halleffekte. Ein explosive Mischung aus The Vines, The White Stripes, Led Zeppelin oder der Band, neben der sie in diesem Jahr überwiegend auf der Bühne standen, nämlich den Black Keys. Scheinbar unkompliziert, aber keineswegs langweilig. Highlights: The Devil Takes Care of His Own, Wanderluster, Bruises. (dib)

Discography

2009 Baby Darling Doll Face Honey
2010 Friends – EP
2012 Sweet Sour

Tracks - Sweet Sour

1 Sweet Sour /  2 Bruises /  3 Lay My Head Down / 4 The Devil Takes Care of His Own /  5 Wanderluster  /  6 Navigate /  7 You’re Not Pretty But You Got It Goin’ on /  8 Hometowns  /  9 Lies  /  10 Close to Nowhere

Band of Skulls by Band of Skulls