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Genre: Indie | Radio X Album der Woche | Rock

Wem diese vier adretten Herren kein Begriff sind, der hat wohl einen der grössten Siegeszüge einer Band im Internet verpasst. Bekannt über die eigene Homepage und später Myspace spielten die Arctic Monkeys in englischen Stadien – ohne Plattenfirma. Dies änderte sich bei ihrem Durchbruch 2005. Bekannt geworden mit (echtem) Indie-Rock mit Post-Punk Elementen änderte sich ihr Stil bei der dritten Platte Humbug:  Sanfter, weniger Post-Punk, mehr Rock. Das neue Album folgt diesem Konzept, getragen von der eingängigen Stimme von Alex Turner.

Wer Humbug  mochte, wird Suck It And See höchstwahrscheinlich auch gerne in die Musiksammlungen aufnehmen.  Wer sich lieber an Favourite Worst Nightmare labte, wird mit dem neuen Album nicht unbedingt glücklicher werden.  Dazu ist es zu überlegt, gemässigt und die Attitüde fehlt. Dennoch ist musikalische Entwicklung löblich – traurig sein erfüllt keinen Zweck.  Suck It And See ist ein grundsolides Album, das keine grösseren Schwächen aufweist, ausser derjenigen, nicht mehr wie früher zu klingen. (jag)

Radio X Album der Woche Podcast:

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Discographie

2004 Beneath The Boardwalk (Inoffizielle Compilation aus Demo Aufnahmen, 2004)
2006 Whatever People Say I Am That’s What I’m Not
2007 Favourite Worst Nightmare
2009 Humbug
2010 Suck It And See

Tracks – Suck It And See

1 She’s Thunderstorms / 2 Black Treacle / 3 Brick By Brick / 4 The Hellcat Spangled Shalalala / 5 Don’t Sit Down ‘Cause I’ve Moved Your Chair / 6 Library Pictures / 7 All My Own Stunts / 8 Reckless Serenade / 9 Piledriver Waltz / 10 Love Is A Laserquest / 11 Suck It And See / 12 That’s Where You’re Wrong