Reviews

Genre: 60ies | Pop

The Golden: Das ist eine Dreierband. Und: Alle drei sind oder waren Musikredaktoren und -kritiker bei DRS 3. Klingt eigentlich nicht nach entspannten Bandproben – gelten doch Musikkritiker gemeinhin als Besserwisser par excellence. Der Basler Mathias Erb (alles inklusive Stimme), Sophie Gut (Stimme und Banjo) und Sascha “Lügner” Rossier (Beats, Bass & Noise) scheinen sich indes ziemlich gut vertragen zu haben, denn das Album “I Go Nowhere” klingt alles andere als nach angestrengtem Angebertum. Vielmehr ist es ein leichtes Popalbum, das besticht. Auf den Spuren der Fab Four, wie sie selbst zugeben, schaffen sie beispielsweise mit Love of Gold einen Ohrwurm – fast – im Beatles-Format. Auch der LP-Opener “Shut Me Down” vermag zu überzeugen, erinnert hingegen eher an die zeitgenössischen Pop-Grössen The Shins. “I Go Nowhere” ist ein rares Stück hiesigen Musikschaffens: Es hat keine schwachen Momente und keine Lückenfüller. Es ist professionell produziert und enthält (trotz Arbeitsverträgen bei DRS 3) keine Weichspüler-Lyrics. Alles in allem gute Popmusik, wenn auch nicht ganz in der gleichen Liga wie die Beatles. (lsi)

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Discography

1994-2007 diverse Alben Matthias Erbs unter dem Namen The Saltbees
2010 I Go Nowhere

Tracks - I Go Nowhere

1 Shut Me Down /  2 A Hundred Years From Now We`ll Be Free /  3 All For You /  4 Suddenly Happy /  5 Love Of Gold /  6 Sleep Is For Girls /  7 Bird`s Nest / 8 More /  9 I Killed A Band /  10 It Feels Odd

Love of Gold