Reviews

Genre: Indie | Rock

Filesharing oder Datenaustausch ist ein Begriff, den die meisten Bands in Verbindung mit ihrer Musik wohl nicht allzu gerne hören. Bei der Band Knives at Noon aus Neuseeland hat Filesharing jedoch eine etwas andere Bedeutung und ist, seit deren Gründung quasi unverzichtbar. Die vier Jungs sind über die ganze Insel verteilt: Bandproben wären bei der Streuung von Dunedin, Auckland bis hin nach Papua New Guinea etwas aufwendig – daher dient das Internet dem Songwriting. Da wird ein Songteil beispielsweise von Andrew Ketels (Gitarre und Gesang) an Oli Wilson geschickt, der Synthie-Lines und Bass darunterlegt und das Stück weiter an Tim Couch (Drummer) sendet, der zusätzlichen Rytmus und Melodien einbindet. Knives at Noon haben verstanden, dass das Internet die gesamte Musikbranche verändert hat. Im Gegensatz zu anderen Bands haben sie sich darüber nicht nur aufgeregt, sondern die Bedrohung Internet als Chance angesehen. Resultat dieser Annäherung ist ein kreativer Mix aus elektronischem Indie-Rock.

Discography

2009 Knives at Noon EP
2010 Glitter Guts EP

Tracks – Glitter Guts

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1 Violins and Violence / 2 Human Heart from Modern Art  / 3 Licking Plastic / 4 ThunderVeins

Violins and Violence

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=luUq_UMjSEY[/youtube]

Licking Plastic

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=LRvGwkBbtDg[/youtube]