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Genre: Drama | Fantasy

Die kleine Hushpuppy und ihr Vater leben anders als die meisten Menschen. Irgendwo im Süden der USA haben sie sich mit anderen Aussteigern in einem Sumpfgebiet namens Bathtube eingerichtet. Hushpuppy geht zur Schule, spielt mit ihren Tieren und lebt in einer Welt voller Fantasie und Träumen. Dabei stört es sie kaum das ihr Vater Trinker ist und sich nur selten um sie kümmert. Als die Bathtube bei einem Sturm überflutet wird und ihr Vater schwer erkrankt ändert sich aber alles.

“Beasts of the Southern Wild” zieht einen schönen Bogen zwischen Aussteigerromantik und kindlicher Poesie. Regisseur Ben Zeitlin spielt in seinem Regiedebüt mit vielen kleinen Details und lässt mit starken Bildern die abgefuckten Hütten der Bathtubebewohner wirken wie magische Zauberschlösser. Besonders sympathisch wird der Film durch den Südstaatenslang der komplett von Laiendarstellern gespielten Figuren.
Wie so viele Indie-Filme zieht sich “Beasts of the Southern Wild” gegen Ende ein wenig in die Länge, die wunderschöne Geschichte und das traurige Finale entschädigen dafür aber umso mehr. (nsa)

Beasts of the Southern Wild läuft ab im Kult.kino Club