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Genre: Comedy | Documentary | Horror

In den entlegenen Wäldern Norwegens sorgen mysteriöse Todesfälle für Unruhe. Die Regierung spricht von einem „Bärenproblem“, aber weder die Jäger der Gegend noch das Studententrio, das sich mit einer Videokamera bewaffnet auf „Sensationssuche“ macht, glauben daran. Was sie finden, übersteigt allerdings ihre kühnsten Erwartungen und scheint direkt aus den Märchenbüchern ihrer Kindheit entsprungen zu sein: Trolle. Eine echte Trollplage – von berggroß bis dreiköpfig. …. (Pressetext)

Fingerzeig: Was dem Amerikaner sein CLOVERFIELD, ist dem Norweger seine Fake-Dokumentation “TROLLJEGEREN”! Der kleine Unterschied:  Wo die meisten amerikanischen Produktionen auf zuviel Aktion setzten und diese nur mit meist seichten und oberflächlichen Gags garnieren, gelingt es dieser nordischen Produktion ihre Geschichte zusätzlich mit subtiler und intelligenteren Komik zu inszenieren. Charme und Witz spielten bei “Trolljegeren” jedenfalls in der ersten Liga mit. Auch optisch ist „Troll Hunter“ hervorragend in Szene gesetzt und braucht sich, trotz vergleichsweise geringem Produktionsbudged nicht vor den grossen Geldfressern des Genres  zu verstecken. Gerade die extrem real wirkenden Riesentrolle, auf die man übrigens hier mal zur Abwechslung nicht 1 Stunde  lang warten muss, bis man sie in ihrer Gänze zu Gesicht bekommt, haben es in sich. Die Schauspieler sind hierzulande absolut unbekannt, aber gerade dadurch so viel erfrischender und passender als die immer gleichen Pappnasen aus die Hollywood. Die Geschichte über die grummelnden Gesellen ist keine Minute langweilig und übertrifft sich laufend selbst mit einem ideenreichen Trip, der immer tiefer in die sattgrüne Landschaft und die Trollmythologie führt. (dib)

Regie:

André Øvredaln

Drehbuch:

André Øvredal

Besetzung:

Otto Jespersen: Hans (Trolljegeren)
Hans Morten Hansen: Finn
Tomas Alf Larsen: Kalle
Johanna Mørck: Johanna