by Ana Brankovic

Kunst

Aus “Haus für” wird “Haus der elektronischen Künste”, kurz: HeK – doch nicht nur der Name ist neu: Das HeK zieht ab 21. November 2014 in eine neue Räumlichkeit auf dem allmählich Form annehmenden interdisziplinären Dreispitzareal und erneuert mit dem Logo “H3K” sowie einer überarbeiteten, der digitalen Kultur angepassten Webseite (www.hek.ch) sein Erscheinungsbild.

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Interdisziplinär, dynamisch und unkonventionell

Im HeK finden Technologien und Medien als einzigartige Zeugnisse unseres digitalen Zeitalters ihren Ausstellungs- und Interaktionsplatz. Menschen werden mit aktuellen Themen rund um den Umgang mit der Digitalität konfrontiert, Grenzen von Virtualität und Realität vermischen sich und neue interdisziplinäre Sphären werden erschlossen. So entsteht ein mediales Umfeld, in welchem Medienkunst und Mensch zusammenfinden und eine dynamische unkonventionelle Symbiose eingehen.

Mensch und Technologie vereint unter einem neuen Erscheinungsbild

HeK-Logo

Passend zur Hacker-Kultur wurde im neuen Logo der Buchstabe “e” durch die Zahl “3” ersetzt, wobei HeK in geschriebener Form erhalten bleiben soll. Zeitgemäss, irritierend sowie auf das interdisziplinäre, dynamische und unkonventionelle Veranstaltungsprogramm des HeK verweisend, soll sich das Logo “H3K” zukünftig in den Köpfen aller Besucher verankern, digitale Assoziationen wecken und zur Reflexion des eigenen Mediengebrauchs anregen. Gestützt wird das neue Erscheinungsbild von einer dynamischen Webseite, dessen Elemente in der Anordnung variabel bleiben und im virtuellen Raum die Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie konzeptionell wieder aufgreifen. Mit beispielsweise einem navigierenden Indexfinger oder in mediale Hintergründe eingebetten Menschen sollen die Kernbotschaften des HeK auch online verankert werden.

Auftakt mit Ryoji Ikeda und Fatima Al Qadiri

Während der ART genoss das HeK wohlverdiente Aufmerksamkeit: Mit Auftritten von Medienkünstlern wie Ryoji Ikeda und seiner [test pattern] Performance in der Kaserne Basel oder Fatima Al Qadiri in der Lady Bar bekamen wir schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns ab Novemeber 2014 alles erwartet!

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Ryoji Ikeda
Ryoji Ikedas einzigartigen audiovisuellen Installationen werden zur Eröffnung am 21. November 2014 den Auftakt im neuen Domizil auf dem Dreispitz machen. Wer also das mathematisch genaue Zusammenspiel von Klang und Bild am 19. Juni 2014 in der Kaserne Basel verpasst hat, sollte sich im November dringend ins HeK begeben!

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Fatima Al Qadiri
Mit der vielfältigen Künstlerin, Produzentin, Autorin und DJane Fatima Al Qadiri sorgte das HeK am 20. Juni 2014 in der Lady Bar für Furore: Das aus Senegal stammende und in Kuwait aufgewachsene Multitalent brachte nämlich während der ART exotische Klänge ins kleine Basel. Eine Mischung aus R&B, Pop, Humor, Imagination und Kulturinteresse machen die Klangsphären von Fatima Al Qadiri aus! Über ihre neueste EP “Asiatisch” sagt sie, es sei ein “virtueller Roadtrip durch ein vorgestelltes China”, wodurch sie die an die Thematik der Virtualität anknüpft und somit wunderbar in das Konzept des HeK passt!

Medien und virtuelle Räume öffnen uns Türen voller Möglichkeiten und lassen eine unersättliche Neugierde in uns heranwachsen. Wir bleiben also gespannt, womit uns das HeK zukünftig überraschen wird und danken für einen äusserst gelungenen Auftakt! (Ana Brankovic)

Veranstaltungen

04.07.14 – Crashing at the Neighbours | Diplomausstellung BA in Kunst HGK
20.07.14 – Finissage Sophie Jung @ Keck Kiosk
23.07.14 – Workshop Handyfilme
06.08.14 – Workshop Resource Farbe
22.11.14 – Eröffnungsausstellung | Ryoji Ikeda